15. CRAFT BIKE TRANSALP

Etappe 01: Mittenwald - folgt in Kürze

Etappe 02: folgt in Kürze – Mayrhofen

Etappe 3: Mayrhofen - Brixen

  Wegbeschaffenheit km %
Länge 94,02 km Asphalt 13 14
Höhenmeter auf 2154 m Radweg asphaltiert 38 40
Höhenmeter ab -2235 m Schotter 36 38
Tiefster Punkt 559 m Wald-/Wanderweg 2 2
Höchster Punkt 2232 m Pfad 6 6
Tragen/Schieben 0 0

Auch auf der dritten Etappe bleibt die Craft Bike Transalp powered by Nissan ihrer schon mehrfach gefahrenen Strecke treu: Auf der klassische Route zieht die Transalp Karawane von Mayrhofen im Zillertal über das Pfitscherjoch nach Südtirol. Nach langer Auffahrt teils auf schmalen asphaltierten Straßen, teils auf Schotterwegen und Trails zum Schlegeis Speicher mit seinem Traumpanorama in die gletscherbepackten Zillertaler Alpen. Dann geht es zur Sache: Vom Stausee mit seiner imposanten Staumauer folgt ein steiniger Pfad zum Pfitscherjoch hinauf, der zwar neu ausgebaut, aber inzwischen durch Witterungseinflüsse doch wieder ziemlich mitgenommen ist. Ein steiler Anstieg, der nur in Teilbereichen fahrbar ist. Immerhin wurde ab der Lavitzalm jetzt ein neuer Schotterweg zum Joch hinauf gebaut, aber auch der ist so steil und grob, dass er das letzte Wadenschmalz erfordert - ein echter Lenkerbeißer. Was dann folgt, ist Genuss pur: 2000 Höhenmeter und über 60 Kilometer Abfahrt, erst auf der alten Militärstraße nach St.Jakob in Pfitsch, dann auf Schotter, Trails und Radwegen an Sterzing vorbei und schließlich durchs Eisacktal auf interessanten Schleichwegen neben der Brenner-Autobahn über Franzensfeste und Vahrn nach Brixen, wo das Ziel auf dem Domplatz inmitten der historischen Altstadt liegt. (Autor: Uli Stanciu)

http://tourenplaner.bike-gps.com/TOUR/Events/BikeTransalp/2011/Etappe03

Etappe 4: Brixen - St.Vigil

  Wegbeschaffenheit km %
Länge 72,33 km Asphalt 18 25
Höhenmeter auf 3524 m Radweg asphaltiert 7 10
Höhenmeter ab -2890 m Schotter 36 50
Tiefster Punkt 557 m Wald-/Wanderweg 6 8
Höchster Punkt 2134 m Pfad 5 7
Tragen/Schieben 0 0

Ab Brixen wird fast alles neu: Verlief die Strecke der Craft Bike Transalp powered by Nissan in der Vergangenheit von Brixen immer über das Kreuzkofeljoch und die Schlüterhütte in die Dolomiten, so haben wir jetzt eine ganz neue und faszinierende Strecke entwickelt. Der Grund: Das Kreuzkofeljoch liegt im Naturpark Puez-Geisler - damit waren für das Rennen jedes Mal hohe Auflagen mit starken Einschränkungen verbunden (schieben, wo man eigentlich fahren konnte). Das wird jetzt anders - von Brixen führt die Strecke im Jahr 2011 in einer langen Schotterauffahrt zur Plose, dem Brixener Skigebiet, und schließlich weiter über eine sehr abwechslungsreiche Trail- und Wiesenwegpassage zum Würzjoch, dem Tor zu den Dolomiten. Das Traumpanorama erstreckt sich während der ganzen Fahrt auf der rechten Seite: Geislerspitzen und der mächtige Peitlerkofel bieten eine Super-Kulisse. Vom Würzjoch führt die Route noch einmal auf Schotter hinauf zur Maurerberghütte und dann geht es über anspruchsvolle Trails zum Lüsner Joch und weiter bergab nach Welschellen. Nach einer kurzen Straßenabfahrt Richtung Zwischenwasser geht es über einen schönen Waldweg nach St.Martin in Thurn. Es wäre für die Transalp als schwerstem Rennen der Welt auch nicht angemessen, jetzt gleich nach St.Vigil zu rollen. Statt dessen geht es dann nochmal knackig bergauf über die Forcella da Cians und über eine schnelle Schotterabfahrt schließlich hinunter nach St.Vigil, dem langjährigen und beliebten Etappenort der Craft Bike Transalp. (Autor: Uli Stanciu)

http://tourenplaner.bike-gps.com/TOUR/Events/BikeTransalp/2011/Etappe04

Etappe 5: St.Vigil - Alleghe

  Wegbeschaffenheit km %
Länge 73,61 km Asphalt 8 11
Höhenmeter auf 26,18 m Radweg asphaltiert 22 30
Höhenmeter ab -2834 m Schotter 26 35
Tiefster Punkt 968 m Wald-/Wanderweg 4 6
Höchster Punkt 2417 m Pfad 12 16
Tragen/Schieben 1 1

Ohne jegliche Übertreibung: Dies ist eine der landschaftlich schönsten Biketouren der Welt - ein großes Erlebnis, an das man sich sicher sein Leben lang erinnern wird. Die Tour führt vonSt.Vigil über die schmale Mautstrasse 13 Kilometer sanft bergauf zur Pederü Hütte im Fanes Naturpark - ein leichtes Spiel zu Anfang. Dann geht es zur Sache - eine zum Teil recht steile und grobe Schotterstrasse führt über eine hohe, von der Pederü Hütte aus gesehen beeindruckend steile Rampe auf eine kleine Ebene, auf der man sich nach dem steilen Anstieg einen Kilometer weit flach und leicht bergab rollend erholen kann. Dann, vor der Faneshütte zieht der breite und insgesamt gut fahrbare Schotterweg wieder steiler bergauf, am Abzweig zur Lavarellahütte vorbei zur gemütlichen Faneshütte. Die Einkehr auf der schönen Sonnenterrasse mit Blick in die schönsten Dolomitenfelsen ist nach den 700 Höhenmetern von St.Vigil aus für touristische Biker obligatorisch, im Transalp Rennen wird sich wohl kaum einer der Teilnehmer diesen Genuss gönnen. Dann geht es weiter ein kurzes Stück steil bergauf zum Limojoch mit dem kleinen See, in dem sich die umliegenden Berge spiegeln. Nach kurzer grobschottriger Abfahrt erreicht man die Großfanesalm, eine kleine Hütte, die im Sommer bewirtschaftet ist und als einziges Haus in der grandiosen ursprünglichen Kulisse des Fanestales liegt. Einen schöneren Platz als hier findet man in den Alpen kaum. Kurz vor der Hütte mit dem markanten, überdachten Holzkreuz zweigt der Weg ohne Beschilderung nach scharf links ab. Dieser alten Kriegsstrasse Richtung Cortina d‘Ampezzo folgt man jetzt ziemlich steil bergab. Zwar führt dieser Schotterweg nahezu gerade bergab, aber wegen des groben Gerölls kann man doch nicht sonderlich schnell fahren. An einer Schranke verlässt man Südtirol und folgt der Straße in die Provinz Belluno bis zu einer kleinen Ebene mit dem Namen Pian de Loa. Hier geht es nach links, später auf einem steilen Waldweg bergauf zur Hauptstraße SS 51, die man durch eine kleine Unterführung unterquert.

Jetzt folgt eine lange, genüssliche Abfahrt auf der fein geschotterten alten Bahntrasse nach Cortina d’Ampezzo, dem mondänen Skiort im Herzen der Dolomiten. Von hier strampelt man nun teils auf Straßen, teils auf Schotterwegen bergauf Richtung Passo Falzarego. Diese relativ flach ansteigende Passstraße verlässt man nach ein paar Kilometern, um jetzt auf dem für den Verkehr gesperrten Asphaltweg zum Rifugio Cinque Torrihinauf zu radeln. Das Panorama hier oben ist wieder einmal atemberaubend: Averau, Nuvolau, die Cinque Torri, die Tofanen - eine optische Orgie aus solidem Fels. Der jetzt folgende Anstieg zur Averau Hütte war bis ehemals eine durchgehende Schiebepassage. Seit die Hütte jedoch vor kurzem renoviert wurde, hat man den breiten, steilen und grobschottrigen Weg zumindest so weit geglättet, dass Baumaterial hier hinauf geschafft werden konnte. Dadurch ist der Anstieg zumindest teilweise fahrbar geworden.

Oben am Rifugio Averau eröffnet sich nicht nur ein spektakulärer Blick zur Marmolada und zur Civetta, sondern es beginnt vor allem eine Abfahrt, die Begeisterungsstürme hervorrufen wird. Ein 16 Kilometer langer Trailrausch hinunter bis Caprile, ein durchweg gut fahrbarer Pfad mit nur einem kurzen Anstieg dazwischen. Auf derStrada de la Vena, einem alten Bergwerksweg gleitet man dahin, durch sanfte Kurven und über kleine Buckel, fast wie bei einer Achterbahn. Hat man dann noch das kurze Radweg-Teilstück vonCaprile nach Alleghe geschafft, so wird man sicher das gleiche Gefühl haben wie ein Freund aus Irland, der es nach dieser Etappe treffend auf den Punkt brachte: „This was my best day biking ever.“ (Autor: Uli Stanciu)

http://tourenplaner.bike-gps.com/TOUR/Events/BikeTransalp/2011/Etappe05

Etappe 6: Alleghe - San Martino di Castrozza

  Wegbeschaffenheit km %
Länge 72,65 km Asphalt 14 19
Höhenmeter auf 3147 m Radweg asphaltiert 16 22
Höhenmeter ab -2641 m Schotter 31 43
Tiefster Punkt 814 m Wald-/Wanderweg 4 6
Höchster Punkt 2183 m Pfad 1 1
Tragen/Schieben 0 0

Die Dolomitenorgie der Craft Bike Transalp 2011 geht weiter: Von Alleghe zieht die Karawane nach kurzem neutralisierten Start erst auf Asphalt, dann auf Schotter zu Teil saftig steil bergauf zu Forcella Celat. Was dann kommt ist zwar landschaftlich nicht ganz so herausragend, dafür aber fahrtechnisch sehr herausfordernd. In einem Stakkato an Aufs und Abs geht es über die Forcella Lagazzon oberhalb von Falcade vorbei zur alten Passstraße des San Pellegrino. Ist diese für die Transalp neu entdeckte Straße im unteren Bereich immer noch in gutem Schotterzustand und nicht allzu steil, so ist sie etwa ab der Mitte verfallen. Da hilft nur schieben - es sind zwar nur etwa 500 Meter, aber das eben steil bergauf. Dann geht es weiter auf schönem Trail und ein bisschen Asphalt zum Passo San Pellegrino und auf einer relativ steilen Schotterstraße schließlich rauf zum Passo di Lusia. Hier beginnt ein weiterer Dolomitentraum - von der Schotterstraße zur Malga Bocche kann man sie schon erspähen, die Pale di San Martino, eine spektakuläre Felsenbastion, die in den Dolomiten ihres gleichen sucht. Auf einem schönen Trail geht es dann hinter zur Straße Richtung Passo Valles und von hier aus in eines der schönsten Täler der Alpen - das Val Venegia. Die alte Militärstraße windet sich gut fahrbar hinauf zur Baita Segantini und zum Passo Rolle - die grandiosen Pfeiler der Pale di San Martino hat man dabei immer unmittelbar vor den Augen. Vom Passo Rolle führt dann noch einmal eine Super-Trailpassage hinunter in den hübschen OrtSan Martino di Castrozza, der zum ersten Mal Etappenort der Craft Bike Transalp ist. (Autor: Uli Stanciu)

http://tourenplaner.bike-gps.com/TOUR/Events/BikeTransalp/2011/Etappe06

Etappe 7: San Martino di Castrozza - Trento

  Wegbeschaffenheit km %
Länge 108,95 km Asphalt 14 12
Höhenmeter auf 2433 m Radweg asphaltiert 49 45
Höhenmeter ab -3712 m Schotter 43 40
Tiefster Punkt 192 m Wald-/Wanderweg 0 0
Höchster Punkt 2017 m Pfad 2 2
Tragen/Schieben 1 1

Die 7. Etappe der Craft Bike Transalp 2011 powered by Nissan zum ebenfalls neuen Etappenort Trento verläuft ganz überwiegend wieder auf neuen Strecken. Von San Martino geht es gleich in den Berg - auf einer langen Schotterauffahrt hinauf ins Skigebiet der Malga Tognola. Der Trail, der dann wieder hinunter Richtung Caoria führt, ist im ersten Teil nicht fahrbar - nicht weil er so steil wäre, aber er ist verblockt und sehr steinig. Erst ab der Hälfte kann man sich wieder in den Sattel schwingen und dann geht es rauschend bergab an der Ponte Stel vorbei nach Caoria. Nach der kurzen, schmalen Asphaltstraße zum Rifgio Refavaie folgt ein Pass, den wir in der Frühzeit der Transalp schon einmal gefahren sind, der Passo Cinque Croci, ehemals ebenfalls eine Militärstraße. Nach langer, nicht allzu steiler Schotterauffahrt geht es dann in schneller Abfahrt hinunter über das Rifugio Carlettini ins Val Sugana, wo wir bei Agnedo den asphaltierten Radweg erreichen, der nun über fast 30 Kilometer an Borgo Val Sugana bis nach Caldonazzo führt. Am Ende des Caldonazzo Sees führt die Strecke dann auf Schotter über die historische Via Claudia Augusta hinauf nach Campreghieri und Vattaro. Um das Rennen nicht durch den dichten Verkehr der Provinzhauptstadt Trento verlaufen zu lassen, haben wir uns entschlossen, die Zeitnahme schon vor der Stadt zu installieren, so dass alle Teilnehmer locker durch die Straßen und Gassen von Trento rollen können und schließlich entspannt im Zentrum in der wunderschönen, historischen Kulisse auf dem Domplatz von Trento ankommen, um hier einen köstlichen Espresso zu genießen. (Autor: Uli Stanciu)

http://tourenplaner.bike-gps.com/TOUR/Events/BikeTransalp/2011/Etappe07

Etappe 8: Trento - Riva del Garda

  Wegbeschaffenheit km %
Länge 76,22 km Asphalt 18 24
Höhenmeter auf 2163 m Radweg asphaltiert 26 34
Höhenmeter ab -2290 m Schotter 18 24
Tiefster Punkt 68 m Wald-/Wanderweg 8 10
Höchster Punkt 1076 m Pfad 5 7
Tragen/Schieben 1 1

Und noch eine völlig neue Etappe in dieser Craft Bike Transalp 2011 powered by Nissan: VoM Domplatz in Trento rollt das Peloton erst einmal neutralisiert aus der Stadt hinaus, um dann den berühmten Monte Bondone in Angriff zu nehmen. Der Bondone bezieht seine Berühmtheit über die sehr kurvenreiche Straße, die auf den auch von der Autobahn weithin sichtbaren Berg mit der großen Sendeanlage führt und auf der jedes Jahr das bekannt Rennradrennen stattfindet, das dem ehemaligen Luxemburger Profi Charly Gaul gewidmet ist. Die Biker fahren freilich nicht auf der Straße, sondern auf ziemlich steilen Schotterwegen, Waldwegen und Trails hinauf zur Malga Brigolina. Dann geht es auf Schotter bergab, allerdings noch nicht zum Gardasee, sondern erstmal in das Valle die Laghi, also zu den vielen kleinen Bergseen, die nördlich von Riva liegen. Über Vigolo Baselga vorbei am Logo di Terlago zum hübschen Ort Terlago, dann ein Stück weit auf Asphalt und später auf Schotter zum einsamen Lago di Lamar, nach einer kurzen Schiebepassage schließlich auf die Trails nach Covelo und Ciago, auf die viele Gardasee-Fans sich richtig freuen und bei denen manche Nordlichter Muffensausen bekommen - sie sind steinig und ruppig, aber in dieser Gegend doch ganz überwiegend fahrbar. Ab dem kleinen Ort Lon führt dann eine schmales, relativ flaches, aber landschaftlich spektakuläres Asphaltsträßchen bergauf nach Ranzo. Diese Straße ist in den nahezu senkrechten Fels gesprengt worden und bietet traumhafte Blicke über das Valle die Laghi bis zum Gardasee. Nach der letzten längeren Abfahrt auf ruppigem Schotterweg zum Lago di Toblino, geht es zum Schluss auf der legendären Strecke des Bike Festival Marathon über Pietramurata und Arco nach Riva - kollektive Glücksgefühle, Schampus und die begehrten Finisher Trikots warten hier beim Grande Finale auf alle Teilnehmer, die alle Etappen beendet haben. (Autor: Uli Stanciu)

http://tourenplaner.bike-gps.com/TOUR/Events/BikeTransalp/2011/Etappe08

14. bis 21. Juli 2012
 

Bilder der Transalp